Wissenswertes

Hartholz verbrennt langsamer und stellt dadurch länger Heizenergie zur Verfügung, was besonders wichtig beim Heizen über Nacht ist. Die Flammenbildung ist geringer.

Weichholz verbrennt schneller und gibt somit auch schneller Energie ab, das ist ideal beim Anheizen eines abgekühlten Raumes. Das flammenbildende Weichholz ist ideal für die klassischen Kaminöfen, aufgrund der langen Züge.

Mischholzbriketts haben mit ca. 4,2 bis 4,8 kWh pro kg einen fast so hohen Heizwert wie Braunkohle (ca. 5,0 kWh/kg), Hartholzbriketts liegen mit einem Heizwert von bis zu 5,6 kWh pro kg deutlich darüber. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Holzbriketts im Vergleich zu dem fossilen Brennstoff einen viel geringeren Asche- und Schwefelgehalt aufweisen.

Reine Holzasche ist reich an Mineralien wie Kalk, Kalium, Phosphat und Eisen. Die Asche von Holzbriketts lässt sich in dünnen Schichten dem Kompost beimischen oder direkt als Dünger in den Boden einarbeiten. Es gibt aber einiges dabei zu beachten:

1. Holzasche muss "sauber" sein. Das heißt, es dürfen nur naturbelassene und unbehandelte Hölzer verbrannt werden. Ferner darf die Holzasche nicht mit Asche von fossilen Brennstoffen (Kohle, Koks) vermischt werden. Finger weg von div. Anzündhilfen wie etwa feste oder flüssige Kaminanzünder, Spiritus oder Benzin! Nehmen Sie zum Anzünden Papier (aber keine Buntdrucke wie Illustrierte, Kataloge oder bunte Tageszeitungen) oder Pappe. Zeitschriften im Schwarz/Weiß-Druck können verwendet werden.

2. Der Grenzwert von 0,1 Litern pro Quadratmeter und Jahr sollte nicht überschritten werden, um einerseits eine Überdüngung des Bodens zu vermeiden und andererseits die Grenzwerte für Schwermetalle einzuhalten. Schwermetalle werden von den Bäumen durch die Luftverschmutzung im Laufe der Jahre aufgenommen und im Holz abgelagert. (1)

3. Düngen Sie keine Pflanzen, die dem Verzehr dienen.

4. Auf keinen Fall Moorbeetpflanzen wie Azaleen und Rhododendren mit Holzasche düngen! Diese benötigen sauren Boden und da hat Holzasche wegen des hohen Kalk- und Kaliumgehaltes nichts zu suchen!! Rasen, Gehölzrabatten und Rosen können mit Holzasche gedüngt werden. Allerdings sollten Sie auch da den pH-Wert im Auge behalten, da Holzasche stark alkalisch ist. (2)

Überschüssige Asche entsorgen Sie bitte mit dem Hausmüll.

Mein Tipp: Bevorraten Sie sich mit Weich- und Hartholz, weil das Brennverhalten unterschiedlicher ist und Sie so flexibler Heizen können.